
28.02.2006
Winterakademie
Karl Pilsl, Wirtschaftsjournalist in den USA, verweist in einem seiner Bücher u.a. darauf, dass die Zukunft in der Einzigartigkeit liegt, egal ob man den Menschen, das Unternehmen, das Produkt bzw. die einzelne Dienstleistung betrachtet und dass man sich von der oftmals übermächtigen Konkurrenz nur dadurch unterscheiden kann, indem man für eine bestimmte Zielgruppe eine besondere Attraktivität entwickelt. Letztlich führt diese Erkenntnis zu der Schlussfolgerung, dass sich eine Marke um die Träume einer Zielgruppe herum entwickeln muss. Es geht nicht mehr um das Produkt, sondern der „Traum" der bestimmten Zielgruppe muss beworben werden. ***
Bezogen auf das Thema dieser Veranstaltung ergab sich die zentrale Frage: Wenn auf der Welt nichts Vergleichbares mehr begeisterte Fans, Liebhaber, Clubs, Kenner, Interessenten, Sammler und Profis hat wie die Eisenbahn, weshalb kam dann bisher noch niemand auf die Idee, ein solches Konzept zu entwickeln und umzusetzen, mit der diese riesige Leidenschaft gebündelt wird und somit einen festen Platz als Zentrum und Plattform erhält? Darauf gibt es wahrscheinlich keine Antwort.
Informationen, Antworten und interessante Gespräche gab es am 28.02.06 durch den Ideengeber und Mitglied des Fördervereins „Rail World Gera", Peter Kapfhammer, u. a. darauf, warum 170 Jahre, nachdem der erste Dampfwagen „Adler"; von Nürnberg nach Fürth fuhr, der im Dezember 2005 gegründete Förderverein „Rail "World Gera"; sich zum Ziel gesetzt hat, eine solche Eisenbahn-Welt als Marke zum weltweit innovativsten Erlebnis-, Informations- und Businesspark in Gera zu entwickeln.
Selbst wenn es zunächst nur eine Vision sein sollte, muss man alles unternehmen, um diese Idee hier umzusetzen.
Jetzt kommt es darauf an, dass wir uns als Zivilgesellschaft so schnell wie möglich hinter diese Projektabsicht des gegründeten Fördervereins stellen und im Rahmen der jeweiligen Interessen und Möglichkeiten bei der Umsetzung mit dabei sind. Erstmalig geht es nicht darum, einen Investor für unseren Standort zu begeistern "sondern unter Ausnutzung unserer idealen Standortbedingungen den Kunden zu begeistern - und das in Einheit von Tradition, Innovation und Leidenschaft.
Damit könnten die Maßnahmen der Buga 2007 hinsichtlich Infrastruktur und Image bereits erreichten und noch geplanten positiven Entwicklungen mit einem solchen Projekt nachhaltig fortgeführt werden.
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Quelle: vergleiche Karl Pilsl „Die 10 Haupttrends der aus den USA kommenden Wirtschaftsrevolution";, S. 51Weitere News
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