
12.11.2007 · Focus
„29:24-Gefühl” für alle
Kultrainer lobt bügerschaftliches Engagement

Anfang Februar holten die deutschen Handball-Cracks den WM-Titel. Der Triumph sollte nicht nur Sportler darin bestärken, nach dem scheinbar Unmöglichen zu streben, findet Bundestrainer Heiner Brand, 55. Vielmehr müsste sich jeder Deutsche vom „29:24-Gefühl” (Finalergebnis gegen Polen) anstecken lassen. Im Vorwort für das von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft herausgegebene Buch "Deutschland zum Selbermachen" appelliert Brand an alle, selbst anzupacken, statt über das Nichtstun des Staates zu jammern. Der Kulttrainer lobt Projekte, in denen Bürger geschafft haben, wozu die Regenten nicht in der Lage waren - etwa eine Straße zu bauen oder die Stadtbibliothek zu erhalten. Die "Macher" hätten sich "von Zweiflern nicht beirren lassen" und "immer mehr Menschen begeistert", so Brand. Am Ende seien sie belohnt worden - wie sein Team.
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